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Das Paar ist die Zukunft unserer Gesellschaft

 

Viele Paare haben Probleme - auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Meistens liegt die Ursache in einer unbefriedigenden Kommunikation: "Wir können einfach nicht mehr miteinander reden!" Wer sich diesbezüglich neutrale Unterstützung holt, hat eine kluge Entscheidung getroffen.

Denn meine Erfahrung mit Paaren in der Krise zeigt: der Weg lohnt sich!

Ehe- und Paarberatung in Anspruch zu nehmen zeugt von Mut, Hoffnung und dem Willen zur Veränderung. Niemand sollte sich deshalb schämen, wenn er  professionellen Beistand sucht, weil er seine (zwischen)menschlichen Probleme alleine nicht lösen kann. 

Paarberatung muss nicht immer ernst und beschwerlich sein, sie kann auch kreativ, erfrischend und heiter sein. Ziel ist nicht nur, die Schwierigkeiten in der Paarbeziehung zu bewältigen, sondern vor allem positive Situationen zu gestalten, um sich wieder der Haben-Seite der Beziehung zuzuwenden.

 

Das Erstgespräch

Im Erstgespräch haben Sie die Möglichkeit, mich und meinen Arbeitsstil kennenzulernen. Das ist wichtig, denn wenn Sie sich für eine Paarberatung bei mir entscheiden, sollten Sie sich gut aufgehoben fühlen. Nur so kann eine Vertrauensbasis entstehen, die Grundlage für jede erfolgreiche und effektive Paararbeit ist. 

  

Dauer einer Paarberatung

Die Dauer hängt von der Problematik ab. Ein konkretes eng umrissenes Problem ist in der Regel mit wenigen Sitzungen zu klären. Über einen längeren Zeitraum entstandene Probleme benötigen eher einen längeren Klärungsprozess.

Die Dauer hängt auch davon ab, wie gründlich Sie in den Veränderungsprozess einsteigen wollen. Zu Beginn der Paarberatung arbeite ich mit Ihnen gemeinsam darauf hin, dass möglichst schnell eine Entspannung der Situation eintritt. Wer aber  seine Situation grundlegend verändern und stabilisieren, sowie die Ursachen des Problems aus der Vergangenheit erkennen, verstehen und aufarbeiten will, braucht oft mehr Geduld und Durchhaltevermögen.

 

Eine Prognose gibt es nicht

Manchmal ist es zu Beginn schwer zu sagen, in welche Richtung sich der Klärungsprozess entwickeln wird. 

Wenn keine Liebe mehr bei einem oder beiden Partnern als Basis vorhanden ist, kann eine respektvolle Trennung das Ergebnis des Pozesses sein.  Oft kommt jedoch nach dem Abarbeiten der Beziehungsprobleme die Liebesbeziehung wieder zum Vorschein.

   

Scheinbare Anfangsverschlechterung und Stillstand 

Zu Beginn der Paararbeit steht eine Bestandsaufnahme der Beziehung. Oft werden in dieser Phase Themen angesprochen, die schon lange „unter dem Teppich des Schweigens“ lagen und nun "auf den Tisch" gelegt werden. Das kann gerade in der Anfangsphase zu vermehrten offenen Konflikten führen, also wundern Sie sich nicht, wenn es in den Sitzungen mal etwas "spannender" wird. Diese Spannungen können mit einfühlsamer Unterstützung konstruktiv bewältigt werden. Für mich als Beraterin ist die Offenlegung versteckter Konflikte ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Für das betroffene Paar sind die Anfangskonflikte manchmal überraschend und beängstigend, weil es sich von der Beratung eine sofortige Besserung der Beziehungssituation erhofft hatte. Verdeckte Konflikte vergiften eine Beziehung oft über lange Zeit, und erst die offene konstruktive Konfliktbewältigung ermöglicht wieder einen liebevollen Kontakt zueinander.

Wenn eine vorübergehende Stagnation in der Beziehungsarbeit auftritt, reifen in dieser Zeit erfahrungsgemäß die nächsten wichtigen Erkenntnisse, um Ihren gesetzten Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen.

 

Meine Rolle als Ehe- und Paarberaterin 

Ich bin in der Paarberatung unparteiisch. Es wird von mir kein Urteil gefällt, weder Recht noch Unrecht gesprochen oder Schuld zugewiesen. Ich unterstütze Sie beide gleichermaßen, Ihre Situation verstehen und bewältigen zu lernen. Das beinhaltet die Entschlüsselung von häufig wiederkehrenden destruktiven Verhaltens- und Konfliktmustern.

Ich unterstütze Sie in Ihrer Kommunikation miteinander und ermögliche Ihnen, Ihre festgefahrenen Konflikt,- Kommunikations- und Verhaltensmuster zu erkennen und  Wege aus scheinbar aussichtslosen Sackgassen zu finden. Dazu gehört, eine angemessene und respektvolle Streitkultur in Ihrer Beziehung zu entwickeln. Dazu gehört aber auch, sich auf die kleinen und großen Dinge zu besinnen, die eine Partnerschaft glücklich und erfüllt sein lassen.

  

Das Thema Sexualität 

Eine stimmige, gleichberechtigte und erfüllte Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Paarbeziehung. Manchmal verhindern unausgesprochene Konflikte, Mißverständnisse und/oder Wünsche, sich seinem Partner sexuell hinzugeben. Manchmal gibt es auch festgefahrene Muster, Alltagsroutinen oder andere Belastungen (oft hat der eine Partner mehr Lust als der andere), die eine erfüllte Sexualität verhindern oder die Erotik einschlafen lassen.

In einer vertrauensvollen Atmosphäre werden diese Themen angesprochen und Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dazu ist das Einverständnis, die Bereitschaft und der Mut der Paare notwendig, sich auf diesen sehr persönlichen Themenbereich einzulassen.

  

Allein oder zu zweit in der Paarberatung

In der Regel kommen beide Partner gemeinsam zur Paarberatung.

Nicht selten fehlt die Bereitschaft eines Partners, sich auf ein Dreiergespräch einzulassen. Dann kann auch mit einem Beziehungspartner allein gearbeitet werden. Wenn sich ein "Element eines Beziehungssystems" verändert, verändert sich automatisch das gesamte System - hier die Paarsituation (Systemische Sichtweise). Manchmal entscheidet sich später auch der zweite Partner dazu, in die gemeinsame Arbeit einzusteigen, weil er positive Veränderungen bei seinem Partner feststellt.

Die Erfahrung zeigt, dass es durchaus sinnvoll sein kann, für einige Sitzungen mit nur einem der beiden Beziehungspartner allein zu arbeiten, weil die Anwesenheit des zweiten Partners ein offenes Gespräch erschweren oder verhindern würde. Danach wird wieder mit beiden Partnern gemeinsam weitergearbeitet, und das allein erarbeitete Thema so weit wie möglich in den Prozess integriert.

 

Kosten / Keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Eine Beratungsstunde (60 Min.) kostet 60,- Euro. Längere Sitzungen kosten entsprechend mehr.

Paarprobleme werden von den Krankenkassen nicht als Krankheit anerkannt (auch wenn dadurch viele körperliche und psychische Krankheiten entstehen können). Deshalb muss eine Ehe- und Paartherapie immer privat bezahlt werden. 

Eine Investition die sich lohnt, wie ich meine, denn in der Regel erreichen Menschen dadurch eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensqualität - und das schon nach wenigen Sitzungen!

 

 

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